Unser 1. Projekt

Die Keramiksäule

Unser erstes Förderobjekt soll die Wiedererrichtung der Keramischen Verkehrssäule sein, die von 1937

bis 1958 an der Ecke Heerstraße/Pichelsdorfer Straße in Berlin-Spandau stand. Sie wurde 1937 als private

Spende einer Keramikfirma aus Velten errichtet und wegen schwerer Kriegsschäden im Jahre 1958 abgerissen. Ihre Besonderheit bestand in 18 Keramikplatten, die Motive aus Spandau und dem Umland zeigten, wie z.B. ein Segelboot für die Havel, einen Baum für den Spandauer Stadtwald, den Juliusturm für Spandau, ein auf einem Krug sitzender Fink für Finkenkrug, ein Landsknecht, ein Bogenschütze u.a. mehr. Andere Motive weisen auf die Geschichte Spandaus als Garnisionsstadt hin. Weil dieses Projekt große finanzielle und organisatorische Anstrengungen erfordert, beschränken wir uns zur Zeit auf dieses Projekt. Nach dessen Vollendung sollen andere ähnliche Projekte folgen.

 

Nach über 15 Jahren Forschungsdauer ist es ein großer Erfolg, dass mit Initiative von Volkmar Tietz (verstorben Anfang 2019) einem Antrag auf Wiederaufbau der Verkehrssäule von der Bezirksverordnetenversammlung stattgegeben wurde. Die BVV beschloss am 7. Juni 2017 einstimmig den Wiederaufbau der Keramiksäule. Das Bezirksamt wurde von der BVV mit der Prüfung des Beschlusses beauftragt. Mit vielen Mitstreitern aus Spandau, Velten, dem Havelland und Berlin, sowie der Forschungsgruppe Meilensteine e.V., werden die Vorbereitungen zum Wiederaufbau der Verkehrssäule durchgeführt. Seit 2016 sind die Mitglieder vom „Wilhelmstädter Geschichte und Geschichten“ unter Federführung von Herrn Volkmar Tietz dabei die treibende Kraft. Am 2. August 2018 wurde der Verein „Wilhelmstadt und Pichelsdorf Förderverein e.V.” mit Sitz im Stadtteilladen Spandau-Wilhelmstadt, Adamstr. 39, 13595 Berlin, gegründet. Nach dem plötzlichen Tod von Volkmar Tietz wurde Herr Ulrich Deus-von Homeyer zum Vorsitzenden gewählt. Mit der Anerkennung der Gemein- nützigkeit will der Verein den Wiederaufbau der Verkehrssäule entscheidend beleben. Finanzielle Mittel sind nicht bereitgestellt worden. Es wurde auf private Sponsoren verwiesen.

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